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Das Drei-Säulen-Modell im deutschen Bankensystem

Das sogenannte Drei-Säulen-Modell im deutschen Bankensystem sieht drei Arten von Banken in Deutschland vor.

Privatbanken, unter anderen die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Postbank und ausländische Institute haben teils eine internationale oder überregionale Ausrichtung und sind auch im Investmentgeschäft tätig. Die meist börsennotierten Gesellschaften stehen unter erheblichem Konkurrenzdruck und sind vorrangig der Rendite verpflichtet. Die zweite Säule bilden die genossenschaftlich organisierten Banken, vor allem die Volks- und Raiffeisenbanken. Sie operieren regional und ihre Kundschaft sind eher kleine und mittelständische Unternehmen sowie kleinere Privatkunden. Genossenschaftsbanken verpflichten sich neben dem Renditeziel auch sozialen Zielen.

Die dritte Säule sind die öffentlich-rechtlichen Sparkassen und Landesbanken. Sie sind Banken der öffentlichen Hand wie auch Kreditgeber für die öffentliche Hand und haben ebenfalls eine starke regionale Ausrichtung sowie ein dichtes Filialnetz für kleinere und mittelständische Unternehmen sowie Privatkunden. Die drei Säulen des deutschen Bankensystems sind per Gesetz strikt getrennt und teilweise unterschiedlich ausgerichtet. Die kontrovers diskutierte Übernahme von Sparkassen durch Privatbanken ist in Deutschland nicht möglich.

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  5. L-Bank - Die L-Bank ist die Staatsbank von Baden-Württemberg.
  6. DZ BANK - Die Bank ist innerhalb des genossenschaftlichen Finanzsektors als Zentralinstitut für mehr als 1000 Kreditgenossenschaften zuständig.
  7. Bankenverband.de - Bundesverband deutscher Banken.