Wohngebäudeversicherung

Datum: 03.12.09 • Kategorie: Versicherung

Eine Wohngebäudeversicherung ist für jeden Hausbesitzer eine sehr wichtige Sachversicherung. Ohne Versicherung kann im Schadensfall der finanzielle Verlust so groß sein, dass er nicht zu verkraften ist.

In der Regel wird von den Versicherern bei einer Wohngebäudeversicherung ein ganzes Paket angeboten. Darin sind Feuer-, Leitungswasser-, Sturm- und Hagelschäden enthalten. Mit minimalen Zuschlägen können Zusatzleistungen, wie Aufräumarbeiten oder Feuerwehreinsatz mit eingeschlossen werden. Das trifft auch für Überspannschäden oder Überschwemmung zu.

Versichert werden immer das Gebäude und alle fest damit verbundenen Teile. Auch die Garage, oder der Schuppen als extra Gebäude, sind eingeschlossen, sollten aber im Vertrag benannt werden. Der Versicherungsschutz gilt immer bis zur vereinbarten Versicherungssumme.

Sinnvoll ist es, die Wohngebäudeversicherung zum sogenannten gleitenden Neuwert abzuschließen. Dabei wird der Wert des Gebäudes bei Vertragsabschluss auf den Wert von 1914 umgerechnet. Nach einem einheitlichen Baukostenindex erfolgt dann in den folgenden Jahren eine regelmäßige Anpassung dieses Wertes. Wenn die Ausgangszahlen richtig waren, ist die Versicherungssumme bei Verwendung des gleitenden Neuwertes immer ausreichend.

Einen großen Einfluss auf den Versicherungsbeitrag hat die Bauart des Gebäudes (Holz, Stein usw.). Bei gleichen Ausgangsvoraussetzungen kann der Beitrag zwischen den Anbietern sehr unterschiedlich ausfallen.

Ein Versicherungsvergleich ist somit immer sinnvoll. Sehr einfach und bequem kann dieser im Internet erfolgen. Günstig ist auch, wenn die Wohngebäude- und die Hausratversicherung beim gleichen Versicherer abgeschlossen sind. Im Leistungsfall gibt es dann, bei nicht eindeutiger Verantwortlichkeit, keine Probleme.

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