Bauherrenhaftpflicht Versicherung
Mit einer Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt sich der Bauherr vor Schadenersatzansprüchen Dritter auf seiner Baustelle. Der Bauherr ist immer verantwortlich, dass von seiner Baustelle keine Gefährdung ausgeht. Das trifft auch zu, wenn Firmen die Arbeiten ausführen. In der Bauphase bis zur Fertigstellung des Gebäudes kann nur die Bauherrenhaftpflichtversicherung Schutz bieten.
Wichtig für den Schadensfall ist eine ausreichende Versicherungssumme. Hier gibt es Anbieter, bei denen die Bausumme als Grundlage der Versicherungssumme angenommen wird. Die Laufzeit der Versicherung muss bis zur vollständigen Fertigstellung des Gebäudes gelten. Auch ein unverputztes Haus ist noch nicht fertig. Günstig ist, wenn der Vertrag so gewählt wird, dass im Anschluss an die Bauherrenhaftpflicht ein gleitender Übergang zur Wohngebäudeversicherung erfolgt. Damit gibt es keine unversicherten Zwischenräume.
Der Bauherr muss wissen, dass er, wenn er Eigenleistungen erbringt, nicht geschützt ist. Hier sollte extra eine Versicherung abgeschlossen werden. Jeder Versicherer hat andere Tarife und Leistungen im Schadensfall. Daher sollte der Bauherr vor dem Vertragsabschluss unbedingt vergleichen.
Besteht für das Gebäude schon eine Gebäudeversicherung und es wird nur angebaut oder modernisiert, dann ist es sinnvoll, beim Gebäudeversicherer eine kostengünstige Zusatzversicherung auszuhandeln. Damit wird im Schadensfall auch vermieden, dass die Verantwortung zwischen Bauherrenhaftpflicht und Gebäudeversicherung hin und her geschoben wird.
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