Welche Daten speichert die SCHUFA?
Datum: 09.03.09 • Kategorie: Schufa
Die SCHUFA Holding AG (früher Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist eine Institution, die von der kreditgebenden Wirtschaft ins Leben gerufen wurde. Bei der SCHUFA werden verschiedene Daten zu Verbrauchern gespeichert, die einen Überblick über die Nutzung verschiedener Finanzprodukte sowie über den Grad der Verschuldung geben.
Die Daten der SCHUFA können von allen Unternehmen, die der SCHUFA angehören, abgefragt werden. Hierzu gehören Name, Geburtsdatum und Anschrift des Verbrauchers, aber auch die Angabe, ob Girokonten, Kreditkarten oder Kredite genutzt werden. Des Weiteren speichert die SCHUFA Informationen über nicht vertragsgemäße Darlehensnutzung, zum Beispiel die Kündigung eines vorhandenen Kreditvertrages. Auch Informationen zur Bonität, etwa die Abgabe einer Eidesstattlichen Versicherung, sind aus den Schufa-Daten erkennbar. Diese Daten, die auf eine negative Bonität verweisen, werden auch als Negativmerkmale bezeichnet. Liegen derartige Angaben vor, können weitere Kredite nicht mehr vergeben werden.
Neben der Risikominimierung für Banken stellen die Schufa-Daten aber auch einen Schutz für Verbraucher dar, die hiermit vor einer Überschuldung bewahrt werden sollen. Jeder, der seine Daten, die in der SCHUFA gespeichert sind, abfragen will, kann dies tun. Möglich ist das zum einen online, zum anderen aber auch per Brief oder in einer der SCHUFA Filialen in Deutschland. Für eine Schufaabfrage werden aktuell 7,80 Euro belastet, der Online-Zugang, der unbefristet gilt, kostet derzeit einmalig 15,80 Euro. Sofern die erkennbaren Daten der SCHUFA nicht korrekt oder gar falsch sind, kann eine Berichtigung angestrebt werden.
Weiterführende Informationen:
1. SCHUFA Holding AG [ SCHUFA-Services für Verbraucher ]

