Leasing des privaten Autos
Datum: 15.08.08 • Kategorie: Leasing
Das Leasing ist in den letzten Jahren zu einer immer bedeutenderen Finanzierungsart für Autos, Computer und sogar Fernseher geworden. Was bisher nur Selbständige und Freiberufler nutzten, wird jetzt auch zur begehrten Finanzierungsart für Privatpersonen, obwohl diese im Gegensatz zu Selbständigen die Kosten für das Leasing nicht geltend machen können.
Das Leasing zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es eigentlich kein Kredit, sondern eher ein Mietvertrag ist, der mit dem Leasing abgeschlossen wird. Der Leasinggeber, der oftmals direkt der Hersteller des Objekts ist, erhält für diese Miete die monatliche Leasingrate (z.B. vom Autofahrer). Der ist lediglich Besitzer des (in diesem Fall) Autos, Eigentümer ist und bleibt der Hersteller.
Die Leasingrate, die zu bezahlen ist, errechnet sich grundsätzlich am Fahrzeugwert, der geleisteten Anzahlung sowie am Verschleiß, der während der Leasingzeit zu erwarten ist. Um diesen zu begrenzen, dürfen Leasingnehmer den im Vertrag benannten Kilometersatz pro Jahr nicht überschreiten. Tun sie es doch, ist der Restwert des Fahrzeugs geringer, was ggf. sogar zu Nachzahlungen bei Rückgabe des Autos führen kann. Gleiches gilt im Übrigen für Unfälle, denn auch sie mindern den Fahrzeugwert.
Für die Versicherung und Pflege des Autos sowie für dessen Werterhalt ist in jedem Fall der Autofahrer selbst verantwortlich. Um die vollständige Versicherung der Fahrzeuge zu gewährleisten, werden im Leasingvertrag oftmals Versicherungsleistungen mit angeboten.
Vergleicht man das Leasing mit dem Autokredit muss man feststellen, dass die Kosten beim Leasing höher sind. Es rechnet sich jedoch trotz dessen für alle Menschen, denen eine niedrige Monatsrate wichtig ist.

