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Kreditkarten: Was tun bei defektem Magnetstreifen?

Wenn der Magnetstreifen der Kreditkarte nicht mehr lesbar ist, ist der Grund für den Kunden oftmals nicht erkennbar. Die meisten Banken sehen für den Austausch der Karte ein Entgelt vor, verzichten aber in der Regel bereits dann darauf, wenn der Kunde im Anschreiben darum bittet, dieses aus Kulanz nicht zu berechnen. Die neue Karte ist binnen weniger Tage in der Geldbörse.

Ärgerlich ist der Moment, in welchem die Kreditkarte an der Kasse wegen des nicht mehr lesbaren Magnetstreifens zurückgewiesen wird und die Notwendigkeit besteht, bar oder mit der EC-Karte zu bezahlen. Besonders unglücklich ist dabei, dass alle Kassensysteme die manuelle Eingabe der Kreditkartennummer als Option vorsehen, dies den meisten Angestellten jedoch nicht bekannt ist.

An Tankstellen lernt jeder neu eingestellte Kassierer die beiden Möglichkeiten, eine Kreditkarte manuell einzugeben. Die Verwendung der “Ratsche” zur Erzeugung eines Papierbeleges bleibt dabei der Ausnahmesituation vorbehalten, in der das komplette Kassensystem abgestürzt ist.

Der Nachteil besteht darin, dass weder die Gültigkeit der Karte noch der Verfügungsbetrag überprüfbar sind. Ist lediglich der Magnetstreifen unlesbar, lässt sich die Kreditkartennummer von Hand in das Kassensystem eintippen. Die Gültigkeit der Karte wird hierbei ebenso überprüft, wie der Verfügungsrahmen.

Da diese Eingabe einfach und absolut sicher ist, fällt es schwer, nachzuvollziehen, dass in vielen Geschäften das Kassenpersonal diese Möglichkeit nicht kennt oder nicht anwenden darf. So ganz fremd sind manuelle Eingaben nirgends; schließlich werden vom Lesegerät nicht erfassbare Barcodes immer von Hand eingetippt.

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Rubrik: , • Datum: 30|08|2008