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Kreditkarte ohne Einkommen

Der Besitz einer Kreditkarte ist heutzutage fast schon ein Muss, denn die Zahlung mit einer Kreditkarte nimmt gerade bei Käufen im Internet einen immer größeren Stellenwert ein, da es das bisher sicherste Zahlungsmittel ist. Allerdings haben Menschen, die kein regelmäßiges Einkommen nachweisen können, weil sie beispielsweise Bezieher von Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld oder Hartz 4 sind, bei den Banken und Kreditkartengesellschaften Schwierigkeiten eine Kreditkarte zu bekommen.

Nun gibt es aber auch Kreditkarten, bei denen der Kreditkartenanbieter dem Kartenbesitzer gar keinen Kredit bei der Nutzung seiner Karte gewährt. Diese sogenannten Prepaid Kreditkarten funktionieren genau umgekehrt. Bevor der Karteninhaber seine Karte zum Bezahlen nutzen kann, muss er selbst ein Guthaben auf die Karte einzahlen. Die Höhe der Einzahlung bestimmt er selbst. Die Kartengesellschaft zahlt ihm für dieses eingezahlte Guthaben sogar Guthabenzinsen.

Prepaid Kreditkarten haben den Vorteil, dass der Kartenbesitzer immer einen genauen Überblick darüber hat, welche Käufe er mit seiner Karte getätigt hat. Gerade für Menschen, die zu übermäßigem Kaufkonsum neigen, können so ihre Einkäufe drosseln. Denn schnell führt dieser übermäßige Konsum dazu, dass man seine Ausgaben nicht mehr im Auge hat und die Kreditkartenrechnung am Ende des Monates nicht mehr bezahlen kann, sodass sie in Raten abgezahlt werden muss.

Ganz wichtig für den Besitzer einer Prepaid Kreditkarte ist aber, dass er immer selbst darauf achtet, dass ein Guthaben auf der Karte vorhanden ist. Denn sonst kann ein Kauf, der mangels Guthaben auf der Karte nicht mehr getätigt werden kann, schnell zu einer peinlichen Angelegenheit werden.

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Rubrik: • Datum: 08|08|2009