Hausfrauenkredit - Kredit für Hausfrau

Datum: 02.11.08 • Kategorie: Kredit

Der Begriff Hausfrauenkredit stammt noch aus der Zeit, als es üblich war, dass eine verheiratete Frau nicht arbeiten geht, aber ihr Mann ein gutes und regelmäßiges Einkommen erzielt. Früher haben die Banken aufgrund dieser Tatsache und mit Kenntnis über die Höhe des Einkommens des Ehepartners, auch an Hausfrauen einen Kredit vergeben.

Das ist heute nicht mehr so, aber der Begriff Hausfrauenkredit hat sich im Volksmund eingebürgert. Heute werden damit Konsumentenkredite bezeichnet, bei denen es um die Anschaffung von Möbeln oder Haushaltsgeräten geht.

Will allerdings eine Hausfrau ohne Einkommen einen Kredit, dann wird sie immer ihren Ehemann als Mitantragsteller oder als Bürgen beibringen müssen, ohne seine Unterschrift wird die Hausfrau keinen Kredit erhalten. Denn nach wie vor hat eine Person ohne Einkommen keine Bonität, die eine Kreditvergabe rechtfertigen würde.

Neu ist allerdings, dass es Hausfrauen jetzt möglich ist, eine eigene Kreditkarte zu haben, die nicht die Partnerkarte von der Kreditkarte ihres Ehemannes sein muss. Diese sogenannten Prepaid Kreditkarten werden auf Antrag auch an Personen ohne Einkommen vergeben. Sie funktionieren nur auf Guthabenbasis, das heisst, auf dem Kreditkartenkonto muss ein Guthaben sein, damit die Karte beim Bezahlen zum Einsatz kommen kann.

Bei der Beantragung eines Kredites ist die Hausfrau aber auf die Gunst ihres Ehemannes angewiesen, ohne sein Einverständnis und seine Unterschrift bekommt sie keinen Kredit.

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