Produkte
 Girokonto
Tagesgeld
 Festgeld Depot
 Kreditkarte Ratenkredit

Fremdwährungskredit

Wer für eine dringend benötigte Anschaffung Geld braucht, jedoch nicht über ein entsprechendes Guthaben auf dem Sparbuch verfügt, muss bei seiner Bank einen Kredit beantragen. Im Normalfall fragt die Bank nicht nach, bewilligt den Kredit und zahlt das Geld in der Heimatwährung Euro aus; vorausgesetzt die entsprechenden Sicherheiten wie ein regelmäßiges Einkommen liegen vor.

Nun kann es aber sein, dass der kundige Bankberater seinem Kunden einen Kredit in ausländischer Währung anbietet. Diese Fremdwährungskredite werden meist in außereuropäischen Währungen offeriert, da in Europa fast einheitlich der Euro gilt und sich beispielsweise dänische Kronen für Fremdwährungskredite weniger eignen.

Der Hintergrund, warum ein Fremdwährungskredit abgeschlossen wird, ist der hohe Wert der Zielwährung und der dadurch bedingte niedrigere Kreditzins. Allerdings passt sich ein Fremdwährungskredit immer dem aktuell gültigen Wechselkurs an. So kann es sein, dass man bei Abschluss des Fremdwährungskredites einen relativ günstigen Zinssatz erhält, dieser sich aber im Zuge des Wechselkurses immer mehr erhöht. Am Ende können dann höhere Zinsen stehen, als dies bei einem Euro-Kredit der Fall gewesen wäre. Natürlich ist auch eine entgegengesetzte Entwicklung möglich.

Deshalb sollte man bei Abschluss eines Fremdwährungskredites immer darauf bestehen, ein Endfälliges Darlehen abzuschliessen. Denn bei einem endfälligen Darlehen man zahlt während der Laufzeit nur die Zinsen und tilgt den Kredit am Ende in einer Summe. Die dafür benötigten Barmittel werden während der Fremdwährungskreditlaufzeit parallel durch einen Ansparplan gebildet.

⇒ Angebote zu Ihrem Thema:

⇒ Verwandte Themen:

    Keine verwandten Beiträge vorhanden.

Rubrik: , • Datum: 08|08|2008