Beamtendarlehen
Das Beamtendarlehen gehört zu den sogenannten Spezialkrediten. Diese Darlehen unterscheiden sich beträchtlich von anderen üblichen Darlehen, die die Banken gewähren.
Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst genießen einen besonderen Status und weisen aufgrund ihres relativ hohen Einkommens und ihrer gesicherten Versorgungssituation eine gute Bonität vor. Deshalb werden Beamtendarlehen von den Kreditgebern über Laufzeiten von 12 bis zu 20 Jahren gewährt. Die Höhe der Darlehen kann durchaus bis zum Zwanzigfachen des monatlichen Einkommens gehen. Das Beamtendarlehen ist eine Kombination aus einem Darlehen und einer Lebensversicherung zu einem sehr günstigen Zinssatz. Dabei zahlt der Beamte nicht die Rate, wie bei anderen Krediten üblich, sondern er zahlt Beiträge in eine Lebensversicherung.
Wird die Lebensversicherung fällig, tilgt der Beamte mit dieser das bestehende Darlehen. Die daraus entstandenen Überschüsse bekommt er ausgezahlt. Auf diese Art und Weise sichert der Beamte über die Lebensversicherung seine Familie für den Todesfall ab, kann bei Fälligkeit das Darlehen tilgen und erhält noch zusätzlich Bargeld aus der Gewinnbeteiligung. Das Beamtendarlehen setzt voraus, das die Schufa des Antragstellers sauber ist, und dass mit der Gewährung des Beamtendarlehens alle eventuellen Fremdkredite, bis auf Hypothekendarlehen, abgelöst werden.
Bei einem Beamtendarlehen kann der Darlehensnehmer sich zusätzlich gegen Dienstunfähigkeit versichern, diese springt ein, sollte der Beamte aufgrund einer Erkrankung seinen Dienst nicht mehr ausüben können.
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