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Immobilien als Steuersparmodell oder Renditeobjekt

Dass Deutschland das Land ist, in dem die wenigsten Menschen ein Eigenheim besitzen, ist bekannt. Und demnach wird es noch weniger Menschen geben, die mehrere Immobilien besitzen, um sie an Dritte zu vermieten. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Gruppen von Immobilienbesitzern, die Objekte kaufen und sie nach einer evtl. Sanierung an Fremde weiter vermieten.

So gibt es Eigentümer, die durch den Erwerb und der Vermietung ihrer Objekte die eigene Steuerlast senken wollen. Das funktioniert aber nur, wenn die monatliche Belastung aus Immobiliendarlehen zusammen mit den möglichen Abschreibungsmodalitäten auf das Jahr gerechnet höher ausfällt, als die durch die Immobilienfinanzierung generierten Mieteinnahmen. Zudem sollte das Darlehen während der Laufzeit auch nicht getilgt werden, damit die Belastung immer gleich hoch ist. Meist werden solche Immobilienkäufe daher über Bauspardarlehen oder Lebensversicherungen finanziert.

Eine andere Gruppe sind die renditeorientierten Eigentümer. Für diese Immobilienbesitzer spielt der steuerliche Aspekt nur eine Nebenrolle; sie sind darauf aus, mit ihren Objekten einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen und suchen sich auch entsprechende Immobilien dafür aus. Meist handelt es sich dabei um Wohnungen oder Häuser in Feriengebieten. Sie haben zwar meist einen höheren Kaufpreis, vor allem dann, wenn sie in einem guten Zustand sind und sich in guter Lage befinden. Aber bei einer Auslastung von über 200 Tagen im Jahr lässt sich bereits eine zweistellige Rendite erwirtschaften.

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Rubrik: , , • Datum: 05|08|2008