Mit Tagesgeld finanzielle Rücklagen schaffen
Jeder Mensch sollte einen gewissen Teil seines Einkommens als Rücklagen beiseite legen. Üblicherweise spricht man hierbei von zwei bis drei Nettogehältern, die im Fall von Arbeitslosigkeit oder unvorhergesehenen Ausgaben zur Verfügung stehen.
Sofern Rücklagen vorhanden sind, entgeht man dem Zwang, für Wünsche oder dringliche Anschaffungen Kredite aufzunehmen, die das Budget zusätzlich belasten und für die hohe Zinsen zu zahlen sind. Das wichtigste bei der Bildung von Rücklagen ist, dass diese jederzeit zur Verfügung stehen und flexibel abgerufen werden können. Denn was nutzt es, wenn das Geld für einige Monate oder gar ein Jahr fest angelegt ist und im Bedarfsfall darüber nicht verfügt werden kann. Die jederzeitige Verfügbarkeit ist mit Tagesgeldkonten oder sogenannten Girokonten mit Tagesgeldfunktion gewährleistet.
Mit diesen Konten ist es zum einen möglich, flexibel Kapital anzusparen, zum Beispiel per Dauerauftrag vom Gehaltskonto oder aber per manueller Überweisung, gerade so, wie das Geld am Ende des Monats übrig bleibt. Zum anderen können die einmal angesparten Gelder täglich ohne die Einhaltung von Kündigungsfristen verfügt werden. Egal, ob man einmal 500 Euro oder 5.000 Euro benötigt, das Geld kann per Rücküberweisung auf das Referenzkonto abgehoben werden.
Somit steht das Geld auch wirklich dann zur Verfügung, wenn es gebraucht wird, etwa zur Finanzierung des Urlaubs oder zur Bezahlung einer dringend notwendigen Autorechnung. Und das Beste am Tagesgeldkonto ist, dass die Gelder hierauf auch verzinst werden. Und dies nicht nur mit den mageren 0,5% p.A. des Sparkontos, sondern mit bis zu 3% p.A.. Dadurch wächst das eigene Guthaben nochmals spürbar an.
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