Girokonto trotz negativer Schufa
Wer aufgrund einer Vielzahl von Krediten nicht mehr in der Lage ist, diese vertragsgetreu zu bedienen, wird mit der Zeit Probleme mit seiner Schufa bekommen.
Das kann soweit gehen, dass man bei dem Versuch, die Bank zu wechseln, bei dem Institut seiner Wahl als Kunde nicht angenommen wird und somit auch kein Girokonto erhält. Generell ist es für Menschen mit negativer Schufa schwer, ein Girokonto mit Dispositionskredit zu eröffnen.
Auch ist es möglich, dass derjenige gar kein Girokonto im herkömmlichen Sinne mehr erhält. Und da fangen die Probleme an. Es kann weder die Miete bezahlt werden, noch können Strom oder das Zeitungungsabo abgebucht werden. Auch das Gehalt wird in den wenigsten Fällen bar ausgezahlt.
Aufgrund einer Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses haben sich die Kreditinstitute aber bereit erklärt, auch Menschen mit schlechter Schufa wenigstens ein Girokonto auf Guthabenbasis anzubieten. Dieses funktioniert ähnlich wie eine Prepaid-Kreditkarte.
Um Abbuchungen vornehmen zu können, muss demnach immer ein entsprechendes Guthaben auf dem Girokonto vorhanden sein. Fehlt dieses, so kann die Bank den Auftrag nicht ausführen und er geht an den Absender zurück.
Für die Banken bedeutet dieses Nichtausführen der Abbuchung einen enormen Kostenaufwand, sodass sie bei Auftreten diverser Schwierigkeiten das Girokonto auf Guthabenbasis schnell kündigen. Für den Kunden ist ein solches Girokonto aber auch ein Anreiz, ein Leben ohne Schulden zu beginnen.
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