Was sind PINs und TANs?

Datum: 01.11.08 • Kategorie: Geldanlage

Die PIN ist eine persönliche Identifikationsnummer, die der Kunde von der Bank erhält, wenn er sein Wertpapierdepot bei einem Onlinebroker unterhält. Um auf sein Konto zugreifen zu können, muss neben der Kontonummer als Erstes die PIN eingegeben werden.

Somit soll gewährleistet werden, dass sich nur der Berechtigte Zugang zum Konto verschaffen kann. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die PIN entsprechend sicher aufbewahrt und auch nicht auf dem Computer gespeichert wird. Dabei wird dem Kunden nur die PIN für den ersten Zugriff in einem verschlossenen Umschlag zugeschickt. Diese dient ausschließlich dem erstmaligen Zugriff auf das Konto und muss dann vom Benutzer in eine persönliche PIN geändert werden.

Die TANs hingegen sind Transaktionsnummern, die - bevor bestimmte Transaktionen ausgeführt werden - einzugeben sind. Nur der Besitzer der TAN-Liste kann die gewünschten Transaktionen tätigen. Jede TAN aus der Liste kann nur einmal verwendet werden.

Mithilfe dieser Sicherheitsvorkehrungen wollen die Banken gewährleisten, dass im Rahmen des Online Banking nur diejenige Person Aufträge erteilen kann, die dazu auch berechtigt ist. Auch die TAN-Liste ist sicher vor dem Zugriff dritter Personen aufzubewahren und darf auf keinem Fall im Computer gespeichert werden. Der Nutzer des PIN/TAN Verfahrens muss bei Verdacht des Missbrauchs sofort die Bank darüber in Kenntnis setzen, damit eine Sperrung vorgenommen werden kann.

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