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Benötige ich für Investmentfonds ein zusätzliches Depot?

In Deutschland schreibt der Gesetzgeber vor, dass Fonds in einem Wertpapierdepot bei einer Bank hinterlegt werden müssen. Wer also die Absicht hat, Investmentfondsanteile zu kaufen oder über einen Fondssparplan regelmäßig Anteile von Investmentfonds zu erwerben, benötigt lediglich ein Wertpapierdepot bei einer Depotbank.

Ist ein Wertpapierdepot vorhanden, können über dieses Depot alle Wertpapiergeschäfte abgewickelt werden. Der Anleger kann Aktien handeln, Investmentfondsanteile kaufen und verkaufen sowie andere Wertpapiergeschäfte vornehmen.

Bei welcher Bank ein entsprechendes Wertpapierdepot eingerichtet wird, muss der Anleger selbst entscheiden. Unerfahrenen Börsenneulingen wird immer die Eröffnung eines Wertpapierdepots bei einer Filialbank angeraten, da dem Anleger hier eine entsprechende Beratung angeboten wird. Dieser Service, den die Banken dem Anleger bieten, muss natürlich bezahlt werden. Deshalb sind die Depotkosten bei Filialbanken auch teurer. Ein anderer Nachteil ist, dass eine ausführliche Beratung nur auf Termin erfolgt und alle Transaktionen nur zu den Öffnungszeiten der Filialbank möglich sind.

Wer ein bisschen Börsenerfahrung hat, greift für den Erwerb von Investmentfonds lieber auf einen Online-Broker zurück. Unter den verschiedenen Anbietern gibt es einige, die auf Wunsch auch eine telefonische Beratung vornehmen. Der Vorteil für den Anleger ist, dass dieser zu jeder Zeit auf sein Wertpapierdepot zugreifen und seine Order unabhängig von den Öffnungszeiten der Bank und der Börse aufgeben kann.

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Rubrik: • Datum: 01|11|2008