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Wertpapierdepot für Buy-and-Hold-Strategie

Zur Abwicklung von Aktiengeschäften ist ein Wertpapierdepot erforderlich. Dieses kann bei jeder Hausbank, aber auch bei den heutzutage im Internet zahlreich vertretenen Direktbanken geführt werden. Die Unterschiede zwischen beiden Arten der Depotführung liegen insbesondere in den von Institut zu Institut recht unterschiedlichen Gebührenstrukturen. So entstehen dem Anleger neben den Transaktionskosten, die bei jedem Kauf und Verkauf von Wertpapieren abrechnet werden, weitere Kosten. Dazu zählen beispielsweise die Depotgebühren, die in der Regel einmal jährlich und in Abhängigkeit von der im Wertpapierdepot verwalteten Anlagesumme erhoben werden. Sein besonderes Augenmerk sollte der Anleger bei der Auswahl eines für ihn geeigneten Wertpapierdepots auf Gebührenarten legen, die in Verbindung mit dem Aktienhandel an Auslandsbörsen erhoben werden. Hier langen die Institute oftmals kräftig zu.

Für die nach wie vor zu empfehlende Buy-and-Hold-Strategie, die gemeinhin mit äußerst wenig Transaktionen auskommt, empfiehlt sich die Eröffnung eines Wertpapierdepots bei einer Direktbank, da von diesen normalerweise keine Gebühren für die reine Depotführung berechnet werden. Somit entstehen lediglich transaktionsabhängige Kosten, die jedoch bei der im Vergleich zu anderen Anlagestrategien geringen Handelstätigkeit vernachlässigbar gering ausfallen. Die meisten Direktbanken übernehmen auch die Kosten für einen eventuellen Depotübertrag, falls der Anleger bereits ein Wertpapierdepot bei seiner Hausbank besitzt. Darüber hinaus lassen sich bei Online-Banken, neben der eigentlichen Verwaltung seines Wertpapierdepots, auch kostenlose Zusatzdienste, wie beispielsweise die Abfrage von Wertpapierinformationen oder die Führung von Musterdepots nutzen.

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Rubrik: , • Datum: 08|08|2008