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Was sind Umbrella Fonds?

Umbrella ist die englische Bezeichnung für einen Regenschirm. Ein Regenschirm ist wie ein Dach im Freien, daher auch die Bezeichnung Umbrella Fonds. Der Umbrella ist das „Dach“ einer Fondsfamilie. Der Umbrella Fonds gibt dem Anleger selbst die Entscheidung in die Hand, welchen Unter- oder Teilfonds er erwirbt. Diese Fondsart darf in Deutschland von den Fondsgesellschaften nicht aufgelegt werden. Umbrella Fonds müssen in anderen EU Ländern, wie beispielsweise in Luxemburg, realisiert und können dann mittels Europass auch in Deutschland angeboten werden.

Unter dem Dach eines Umbrella Fonds können viele Teilfonds mit verschiedenen Anlagestrategien vereint werden. Die Teilfonds können sowohl auf verschiedene Wirtschaftszonen, als auch auf bestimmte Branchen oder Anlagearten ausgerichtet sein. Für jeden Teilfonds wird der Anlagewert separat berechnet. Der Fondsinhaber hat nur Anspruch auf die Teile, in die er selbst investiert hat. Dabei können auch die Gebühren der Teilfonds unterschiedlich ausfallen. Dementsprechend hoch ist die Flexibilität beim Auflegen neuer Fonds. So kann spontan auf neue Trends oder die Wünsche der Kunden eingegangen werden.

Für die Fondsgesellschaft ist diese Art Fonds äußerst effizient, weil der Vertrieb unter einem einheitlichen Marketingkonzept erfolgt. Der Anleger kann schnell und sehr kostengünstig zwischen den Teilfonds wechseln, wenn er seine Anlagestrategie ändern möchte. Dadurch bleibt der Anleger der Fondsgesellschaft als Kunde erhalten.

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Rubrik: • Datum: 02|11|2008