Tipps zum Sparen
Zwar sind Sparer in Deutschland alles andere als rar gesät, allerdings ist für viele dieser Menschen das Sparen eher ein notwendiges Übel, als eine Freude. In vielen Fällen ist der Grund dafür, dass leicht ein Gefühl entsteht, dass das angesparte Vermögen eher weniger wert wird, als sich zu vermehren.
Oftmals kann aber schon mit der Wahl der richtigen Anlageform eine gute Rendite erzielt werden, sodass das Vermögen auch tatsächlich wächst. Unter anderem eignen sich hierfür Tagesgeldkonten, Banksparpläne oder Bausparverträge. Allerdings sollte die Wahl des passenden Produktes sorgfältig erfolgen und sich am Anlagehorizont des Sparers orientieren.
Besonders interessant ist das Sparen für Personen, die eine staatliche Förderung in Anspruch nehmen können. Viele Menschen können zum Beispiel die staatlichen Zulagen Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage nutzen, um Vermögen zu bilden. Da die Zulagen bei 8,8 bzw. 9 Prozent der Sparleistung liegen, lohnt sich das Sparen für den zulagenberechtigten Personenkreis besonders.
Sofern der Sparer eine gewisse Risikobereitschaft mitbringt, bietet sich auch ein Aktien- oder Fondssparplan an. Allerdings sollte der Anlagehorizont mehrere Jahre betragen, da die Risiken hier besonders hoch sind. Mit der Länge des Anlagehorizontes sinkt jedoch das Risiko, dass ein Kursverfall die Rendite “verhagelt”.
Mit der Riesterrente bietet sich eine weitere Möglichkeit an, vernünftig zu sparen. Das Sparen zu Gunsten der Altersvorsorge ist durch Zulagen für Riestersparverträge in den letzten Jahren besonders attraktiv geworden.
Durch die Einführung des sogenannten Wohn-Riester (auch als Eigenheimrente bezeichnet) können Riester Sparer künftig auch Beträge aus ihrem laufenden Vertrag entnehmen und als Eigenmittel für den Kauf oder den Bau einer selbst genutzten Immobilie verwenden.
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