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Tagesgeldkonto

Immer mehr Menschen schätzen die Flexibilität, die Tagesgeldkonten mit sich bringen. Diese relativ jungen Produkte, die erst seit einigen Jahren einen wahren Boom erleben, bieten den Bankkunden eine hundertprozentige Sicherheit, verbunden mit einer attraktiven Verzinsung. Zwar liegen die Zinsen für Tagesgelder meist unter denen für Festgelder, die Unterschiede sind aber sehr gering.

Über die Einlagen auf Tagesgeldkonten kann der Kunde jeden Tag verfügen. Eine vorherige Kündigung, wie sie etwa bei einem Sparbuch erforderlich ist, ist hier nicht notwendig. Dadurch bieten Tagesgeldkonten dem Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität.

Die Offerten der verschiedenen Anbieter von Tagesgeldkonten unterscheiden sich allerdings erheblich. So sind die Konditionen bei Direktbanken in der Regel deutlich besser, als die der Filialbanken. Das liegt insbesondere daran, dass Direktbanken weniger Verwaltungskosten haben und diese Vorteile an die Kunden weitergeben können.

Weiterhin unterscheiden sich die Angebote in der Zinsrechnungspraxis. Viele Banken schreiben die Zinsen mittlerweile vierteljährlich gut, während andere immer noch eine jährliche Zinsgutschrift praktizieren. Einige Institute rechnen sogar monatlich ab. Als Faustregel gilt: Je öfter die Zinsen gutgeschrieben werden, desto besser die Rendite, da der Anleger von der vermögensbildenden Kraft des Zinseszins profitiert.

Risiken bringen Tagesgeldkonten in der Regel nicht mit sich. Die Einlagen sind bei den meisten Instituten aus Deutschland in unbegrenzter Höhe geschützt. Allerdings bieten einige ausländische Institute keine ausreichende Einlagensicherung. Die Einlagensicherung ist dann meist auf 20.000 Euro begrenzt. Dafür fallen die Zinsen unter Umständen höher aus.

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Rubrik: , • Datum: 29|08|2008