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Sparen mit Fonds

Die meisten Deutschen sparen für ihr Leben gerne Geld an. Die Strategien sind dabei sehr unterschiedlich. Viele nutzen noch immer ein Sparbuch zum Ansparen von Kapital. Da dieses Produkt so gut wie keine Rendite bringt, ist es aber kaum zu empfehlen. Eine interessante Alternative zu renditeschwachen Sparformen sind Fondssparpläne.

Fondssparpläne eignen sich vor allem für längere Sparphasen. Bei dieser Sparform legt der Anleger jeden Monat einen bestimmten Betrag (in der Regel mindestens 50 Euro) in Aktienfonds an. Durch den regelmäßigen Kauf profitiert der Kunde davon, dass er die Fondsanteile zu einem “Durchschnittspreis” kauft. Das Sparen mit Fonds birgt aber auch gewisse Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten. Aufgrund der Komplexität der Materie, sollte ein Interessent daher unbedingt Rücksprache mit einem kompetenten Anlageberater halten, welcher ihn bestmöglich die Risiken aufklären sollte.

Der Anlagehorizont sollte in der Regel nie weniger als 5 Jahre betragen, da die Kurse der Fonds stark schwanken können. Aber nicht nur über die Wahl der richtigen Laufzeit kann das Risiko bei Sparen mit Fonds minimiert werden. Auch die Art der Fonds, in die angelegt werden soll, hat unmittelbaren Einfluss darauf, wie sicher oder unsicher die Anlage ist. Sicherheitsorientierte Anleger sollten daher mit Fonds sparen, die möglichst in etablierte Bereiche investieren. Dagegen sollten Spezialfonds und Länderfonds von Sparern gemieden werden, da sie mangels ausreichender Diversifikation ein weitaus höheres Risiko bergen, als breit diversifizierte Fonds.

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Rubrik: , • Datum: 05|09|2008