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Was versteht man unter einer Benchmark?

Insbesondere wenn eine Anlageentscheidung für oder gegen einen bestimmten Investmentfonds getroffen werden soll, spielt die Benchmark eine wesentliche Rolle. Ob ein bestimmter Investmentfonds sich überdurchschnittlich oder nur unterdurchschnittlich in seinem Wert entwickelt hat, wird mit Hilfe von einem vergleichenden Index festgestellt. Dieser als Benchmark bezeichnete Vergleichsindex spiegelt den gesamten Markt wider. Ziel eines jeden Fondsmanagers ist es, den Vergleichsindex zu schlagen und mit der Wertentwicklung des Fonds besser abzuschneiden, als der Index.

Der Fondsanleger selbst muss sich mit der Benchmark nur dahingehend beschäftigen, dass er im Rahmen der von ihm getroffenen Fondsauswahl überprüft, ob der favorisierte Investmentfonds die Wertentwicklung seiner Benchmark in der Vergangenheit übertroffen hat. Wird die Wertentwicklung des Fonds innerhalb der mindestens letzten drei Jahre berücksichtigt, kann der Anleger nachvollziehen, inwieweit die Wertentwicklung der Vergangenheit außergewöhnlich gut, oder nur durchschnittlich, war. Danach wird er seine Anlageentscheidung treffen.

Wer schon einige Zeit in bestimmte Fonds investiert und mit der Wertentwicklung nicht zufrieden ist, hat jederzeit die Möglichkeit, innerhalb seines Wertpapierdepots umzuschichten und einzelne Fonds auszutauschen. Kurzzeitige Schwankungen, auch nach unten, haben in der Regel mit den normalen Schwankungen an der Börse zu tun und sollten nicht zu unüberlegten Verkaufsaktivitäten führen. So besagt z.B. eine bekannte Börsenregel: “Ständiges Hin und Her macht die Taschen leer”. Denn jeder Kauf und Verkauf ist auch immer mit entsprechenden Kosten verbunden.

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Rubrik: • Datum: 02|11|2008