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Investmentfonds – Mit Bedacht auswählen

Für Anleger lohnt es sich, Investmentfonds sorgfältig auszuwählen. Denn nur die Besten schlagen den Index. Der Grund sind die mit den Fonds verbundenen Gebühren. 5% Ausgabeaufschlag beim Erwerb sind da schon die Regel. Konkret bedeutet das. Wer 5.000 Euro anlegt, ist im gleichen Augenblick bereits um 250 Euro ärmer. Sicherlich gibt es bei den Direktbanken einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, allerdings ohne Beratung und auch nicht bei allen Fonds. Daher ist die Frage erlaubt, ob die Fonds ihr Geld wert sind? Die Antwort lautet: Nicht immer, denn nur die besten Fondsmanager leisten gute Arbeit.

Aktienfonds müssen sich daran messen lassen, ob sie es schaffen, den Markt zu schlagen. Oder anders ausgedrückt. Die Wertentwicklung eines Fonds sollte über einem Vergleichsindex liegen. Beispielsweise über dem Deutschen Aktienindex (Dax), in dem die bedeutendsten deutschen Standardwerte zusammengefasst sind. Zwar schafft es kein Aktienfonds, in jedem Zeitraum besser als der Index abzuschneiden, doch über ausreichend lange Vergleichszeiträume müssen die Ergebnisse stimmen.

Dabei spricht bei dem Privatanleger einiges für Aktienfonds mit dem Anlageschwerpunkt Europa. Denn erstens ist diese Region für den deutschen Anleger der Heimatmarkt, der keinerlei Dollarrisiken mit sich bringt. Und andererseits kann der Anleger über Europafonds, die auch in britische oder schweizer Unternehmen investieren, in das Pfund oder den Franken diversifizieren. Wer das nicht will, sollte sich ausschließlich auf Aktienanlagen aus dem Euro Währungsraum konzentrieren.