Goldmünzen kaufen
Die Wirtschaft durchlebt immer häufiger stark unsichere Zeiten. Dazu tritt eine immer höhere Inflation - also Geldentwertung - die den durchschnittlichen Zinssatz übersteigt. Mithin decken die für Geldkapital erhaltenen Zinsen nicht mehr die Entwertung des Kapitals durch die Inflation, was die klassische Anlage zum Beispiel in Festverzinsliche Wertpapiere oder Festgeld deutlich weniger attraktiv werden lässt.
Ausweichmöglichkeiten sind insofern Sachwerte wie Immobilien oder Gold. Hierfür benötigt der Anleger aber ein gewisses Kapital, über das insbesondere Kleinanlager und -sparer nur selten verfügen werden. Eine sinnvolle Ausweichmöglichkeit ist der Kauf von Goldmünzen. Denn diese sind weitaus günstiger zu haben.
Der Kauf von Münzen stimmt grundsätzlich mit dem Kauf von Goldbarren überein. Gehandelte Goldmünzen sind insbesondere der Krügerrand (Südafrika), Maple Leaf (Canada) und Gold Eagle (USA).
Der Kauf an sich kann in zwei verschiedenen Weisen erfolgen. Zunächst kann die Goldmünze physisch gekauft werden. Verkäufer ist hier in der Regel eine Bank, interessante Möglichkeiten bieten aber auch Sammelauflösungen von Münzsammlern und Flohmärkte, denn eine Goldmünze richtet sich in ihrem Wert nach dem enthaltenen Gold und nicht nach ihrem Zustand.
Die meisten Anleger lassen die auf diese Weise erworbenen Goldmünzen - kostenpflichtig - bei der Bank einlagern. Dies ist aus Sicherheitsgründen empfehlenswert, wenn der Anleger über keine entsprechenden Sicherungsmöglichkeiten - wie Tresore - verfügt.
Neben Goldmünzen können auch sogenannte Goldzertifikate erworben werden. Dabei handelt es sich um ein Wertpapier, das Forderungen auf eine gewisse Geldmenge verbrieft. Der Vorteil ist hier, dass die Zertifikate wie gewöhnliche Wertpapiere handelbar sind und in der Regel kostenlos von der Bank im Wertpapierdepot des Anlegers verwahrt werden können.
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