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Geldmarktfonds

Der Aktienmarkt unterliegt stetigen Schwankungen. Für den durchschnittlichen Anleger ist nicht erkennbar, ob demnächst der erwartete Ausbruch nach oben, oder ein Rutsch nach unten, erfolgt. Vielleicht steht sogar ein Börsencrash, der die Aktienmarkte regelmäßig ereilt, kurz bevor? In Zeiten, in denen nicht klar ist, wohin die Finanzmärkte tendieren, drängt sich immer die Frage auf, wie das Geld, das eigentlich für eine Anlage gedacht war, am besten investiert wird.

Zum kurzfristigen Parken von Geld eignen sich beispielsweise auch ein gut verzinstes Tagesgeld- oder Festgeldkonto. Als alternative Anlagemöglichkeit bieten sich aber auch Geldmarktfonds an. Bei diesen handelt es sich im Prinzip um eine Art Rentenfonds.

Der Unterschied besteht darin, dass das Fondsmanagement beim Geldmarktfonds ausschließlich in sogenannte Kurzläufer investiert. Das sind festverzinsliche Anleihen oder Einlagen auf Bankkonten (Depositen), die eine Restlaufzeit von maximal drei bis sechs Monaten haben. Anschließend muss wieder neu angelegt werden.

Doppelt interessant sind Geldmarktfonds in Zeiten, in denen die Geldmarktzinsen steigen. Zum einen haben Sie Ihr Kapital gut verzinst untergebracht, und zum anderen profitieren Sie über eine Anlage in Geldmarktfonds sehr kurzfristig von den Zinsänderungen am Markt.

Dabei sollten Sie allerdings beachten, dass in Niedrigzinsphasen auch Geldmarktfonds nicht das Anlageobjekt der ersten Wahl sind. Obwohl auch in diesen Zeiten oftmals eine etwas bessere Rendite erwirtschaftet werden kann, als auf dem normalen Sparbuch.

Geldmarktfonds sind eine Variante, mit der Sie bei der Geldanlage vorwiegend auf festverzinsliche Wertpapiere setzen. In Abhängigkeit der persönlichen Anlageziele sollten Geldmarktfonds auch in Perioden niedriger Zinsen als vorübergehende Parkmöglichkeit für überschüssige Barmittel berücksichtigt werden. Dies aber immer nur im direkten Vergleich zu Alternativanlagen wie Tages- oder Festgeld.

Bei vielen Banken bekommen Sie Geldmarktfonds ohne Ausgabeaufschlag. Auch die jährlichen Verwaltungsgebühren bewegen sich auf einem noch vertretbaren Niveau von etwa 0,5%. Dazu ist die Anlage in Geldmarktfonds sicher, da kurzfristig kaum Kursschwankungen eintreten. Dies bietet dem Anleger die Möglichkeit, Geldmarktfonds-Anteile börsentäglich auch wieder verkaufen zu können.

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Rubrik: • Datum: 23|11|2008