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Fremdwährungskonto in Deutschland führen

Einige in Deutschland ansässige Banken bieten ihren Kunden Konten an, die in einer anderen Währung als dem Euro geführt werden. Dabei kann es sich um Sparkonten mit einer vorgegebenen Kündigungsfrist ebenso handeln, wie um Verträge mit einem festgelegten Rückzahlungstermin.

Auch klassische Tagesgeldkonten sowie Festgeldverträge, bei denen der Anleger sich nach Ablauf der ursprünglichen Anlagedauer zu einer Verlängerung entscheiden kann, werden als Fremdwährungskonto angeboten.

Ein Vergleich mit den in Euro geführten Spar- und Anlagekonten zeigt, dass ein Fremdwährungskonto nahezu immer eine bessere Verzinsung bietet. Dabei weisen Fremdwährungen mit starker Schwankung zumeist die besten Konditionen auf.

Für den Anleger besteht in jedem Fall ein Kursrisiko. Wenn die gewählte Fremdwährung gegenüber dem Euro schwächelt, verliert er seinen Zinsvorteil durch den Verlust auf Grund der Wechselkurs-Änderung. Auf der anderen Seite kann eine Verbesserung des Wechselkurses der gewählten Währung den Gewinn erhöhen.

Das Risiko verringert sich, wenn der Sparer den Rückzahlungstermin auf seinem Fremdwährungskonto selber festlegen kann und steigt, wenn ein definierter Tag für die Beendigung des Anlagevertrages vorgegeben ist.

Bei einem Tagesgeldkonto in einer Fremdwährung stellt sich dem Anleger bei einer Wechselkurs-Steigerung die Frage, ob diese vorübergehend oder dauerhaft ist. Bei einer kurzfristigen Erhöhung des Wechselkurses wird er Kasse machen, während er bei einer dauerhaften Erhöhung auf einen weiteren Zuwachs hofft.

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Rubrik: , • Datum: 17|09|2008