Baufinanzierung Vollfinanzierung
Nach Aussage der meisten Experten sollte eine solide Baufinanzierung nicht nur aus Fremdkapital bestehen. Es wird daher den Kunden geraten, soweit dieses in der Praxis machbar ist, die gesamte Baufinanzierung mit durchschnittlich 20-30 Prozent Eigenkapital zu “stabilisieren”.
Dennoch müssen nicht wenige Kreditnehmer eine Baufinanzierung als sogenannte Vollfinanzierung durchführen, da sie kein oder nur wenig Eigenkapital zu Verfügung haben. Auch wenn es sich bei dieser Art der Baufinanzierung sicherlich nicht um die ideale Variante handelt, kann auch die Vollfinanzierung sehr gut funktionieren.
Entscheidend für den Erfolg einer Baufinanzierung ist nicht in erster Linie, ob es sich um eine Teilfinanzierung oder um eine Vollfinanzierung handelt, sondern dass der Kunde genügend frei verfügbares Einkommen hat, um die Kreditrate im Rahmen der Gesamtfinanzierung auf lange Sicht problemlos tragen zu können.
Die Kreditrate wird zwar je höher, desto weniger Eigenkapital vorhanden ist - weil dadurch ein höherer Anteil an Fremdfinanzierung nötig ist - aber dennoch kann sie für den jeweiligen Kunden im Einzelfall sehr gut tragbar sein. Möchte der Baufinanzierer beispielsweise eine Summe von 200.000 Euro zu 5 Prozent pro Jahr finanzieren, wäre das inklusive einer anfänglichen Tilgung von einem Prozent eine monatliche Belastung von 1.000 Euro.
Wenn der Kunde nun z.B. ein frei verfügbares Einkommen (nach Abzug aller Ausgaben) von 1.500 Euro hat, sollte die Baufinanzierung überhaupt kein Problem darstellen, auch wenn es sich um eine Vollfinanzierung handelt.
Weiterführende Informationen:
1. Interhyp [ Baufinanzierung Vergleich ]
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