Vergleich Bauspardarlehen und Hypothekendarlehen
Datum: 28.09.08 • Kategorie: Baufinanzierung
Bei dem Bauspardarlehen handelt es sich um eine nahezu ideale Darlehensart, wenn man ein Eigenheim, eine Renovierung oder einen An- bzw. Umbau finanzieren muss. Grundsätzlich bietet das Bauspardarlehen dem Kunden sogar bessere Konditionen, als es im Rahmen eines Hypothekendarlehen möglich ist.
Der vereinbarte Darlehenszinssatz liegt beim Bauspardarlehen fast regelmäßig ca. 1-2 Prozent unter dem durchschnittlichen Zinssatz für die Inanspruchnahme von Hypothekenkrediten.
Der einzige “Haken” am Bauspardarlehen ist, dass man bereits eine gewisse Vorarbeit in Form von eigenen Sparanteilen geleistet haben muss, um in den Genuss dieses Darlehens zu kommen. Eine spontane Finanzierung, wie es im Rahmen eines Hypothekendarlehens durchaus möglich ist, kommt für das Bauspardarlehen eher selten in Frage.
Dennoch bietet das Bauspardarlehen selbstverständlich auch diverse Vorteile. Ein großer Vorteil ist zum Beispiel, dass der Bausparer durch den gewählten Bauspartarif von Anfang an alle Konditionen kennt, vom Sparzins über die anfallenden Gebühren bis hin zum späteren Darlehenszinssatz. Diese Konditionen werden zudem festgelegt und während der gesamten Laufzeit des Bausparvertrages nicht mehr geändert.
Das Bauspardarlehen erhält der Kunde, nachdem er einige Bedingungen erfüllt hat. Dazu zählt beispielsweise, dass er eine Mindestsumme in den Bausparvertrag eingezahlt hat, und dass über eine gewisse Mindestdauer hinweg. Es ist nicht möglich, heute 50 Prozent der Bausparsumme als Sparanteil auf einmal einzuzahlen und dann in einer Woche das Bauspardarlehen in Anspruch zu nehmen.

