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Baufinanzierung in Schweizer Franken

Der Wunsch nach einem Eigenheim steht bei vielen ganz oben auf der Wunschliste, auch wenn der Bau oder der Kauf einer Immobilie mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden ist. Für die Finanzierung gibt es diverse Möglichkeiten, aber eine der reizvollsten im Moment ist die Finanzierung durch einen Fremdwährungskredit.

Eine Baufinanzierung in Schweizer Franken kann sich dabei unter bestimmten Voraussetzungen wirklich lohnen. Der Kreditnehmer nimmt dabei das benötigte Kapital nicht in Euro, sondern in Schweizer Franken auf. Der Zinssatz liegt in diesem Falle bei knapp 3% nominal, also deutlich günstiger, als der derzeitige Zinssatz für ein Euro-Darlehen. Der Kreditnehmer muss also weniger Zinsen zahlen, trägt dafür aber auch das Risiko von Kursschwankungen. Steigt der Wert des Schweizer Franken im Vergleich zum Euro, wird der Kredit plötzlich teurer, fällt der Wert, spart man aber zusätzliches Geld.

Um eine Baufinanzierung in Schweizer Franken zu erhalten, muss der Kreditnehmer allerdings Voraussetzungen mitbringen, die nicht für jeden leicht zu erfüllen sind. Das jährliche Einkommen sollte bei über 30.000 Euro liegen. Außerdem müssen mindestens 30% Eigenkapital vorhanden sein, entweder als Bargeld oder zumindest eine teilabgezahlte Immobilie oder in Form einer weiteren Immobilie.

Gewerblich genutzte Immobilien lassen sich mit einem Fremdwährungsdarlehen gar nicht finanzieren, bei gemischt genutzten Immobilien ist eine Finanzierung nur mit starken Einschränkungen möglich. Wer allerdings die Chance hat, eine Baufinanzierung in Schweizer Franken zu bekommen, sollte darauf zurückgreifen, immerhin ist diese Währung recht stabil und wird sich nicht allzu stark im Wert verändern.

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Rubrik: • Datum: 03|12|2009