Immobiliendarlehen
Für die Finanzierung eines Hauskaufs oder eines Hausbaus kann das Immobiliendarlehen einer Bank genutzt werden. Die Rückzahlung des Immobiliendarlehens ist langfristig angelegt und erstreckt sich meist über 25 bis 30 Jahre. Immobiliendarlehen werden auch als Annuitätendarlehen bezeichnet. Anhand des vereinbarten Zinssatzes und eines anfänglichen Tilgungssatzes - meist 1 Prozent - wird die Annuität berechnet, also die jährliche Rückzahlungsleistung.
Diese wiederum wird in 12 Monatsraten gesplittet. Mit jeder gezahlten Monatsrate verringert sich durch die Tilgung der noch offene Kreditbetrag. Da die Zinsen immer nur auf den Restkreditbetrag berechnet werden, nimmt während der gesamten Laufzeit des Immobiliendarlehens die Höhe des Zinsanteils in der Rate zu Gunsten des Tilgungsanteils immer weiter ab.
Ein Immobiliendarlehen kann mit einem festen Zinssatz oder zu variablen Konditionen abgeschlossen werden. Mit einem festen Zinssatz hat der Kreditnehmer eine feste Kalkulationsgrundlage für die monatlichen Kreditkosten. Die Banken bieten in der Regel Festzinsen für 3, 5, 8 oder 10 Jahre an.
Liegt der Zinssatz für ein Immobiliendarlehen im längerfristigen Vergleich besonders günstig, sollte eine lange Zinsbindung gewählt werden. Mitte der 90er Jahre mussten für ein Immobiliendarlehen zwischen 8 und 10 Prozent Zinsen gezahlt werden, heute sind es zwischen 4 und 6 Prozent. Festzinsangebote für 20 oder 25 Jahre werden heute durchaus angeboten und sind auch für Immobilienfinanzierer sehr interessant.
Ein Zinsvergleich ist bei einem Immobiliendarlehen immer zu empfehlen. Durch die Höhe des Kredites und die Laufzeit bietet jeder Prozentpunkt weniger ein enormes Einsparpotenzial. Zinsvergleiche für Immobiliendarlehen finden sich im Internet. Hier gibt es auch Spezialisten, die Immobiliendarlehen online anbieten. Langwierige persönliche Gespräche mit einem Bankberater können damit entfallen.
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