Fremdwährungsfinanzierung in Schweizer Franken
Für viele Bauherren ist der Traum vom Eigenheim nur schwer umzusetzen. In den meisten Fällen wird die Finanzierung über ein Hypothekendarlehen abgewickelt. Dabei liegt der Darlehensbetrag häufig sogar im sechsstelligen Bereich. Kein Wunder also, dass immer mehr Bauherren an innovativen Finanzierungen interessiert sind, um so den ein oder anderen Euro zu sparen. Mit einer gut geplanten Fremdwährungsfinanzierung lassen sich oft sogar einige tausend Euro sparen, welche dann zum Beispiel zusätzlich in die Immobilie fließen können.
Eine beliebte Währung zur Umsetzung von Fremdwährungsfinanzierungen ist der Schweizer Franken. Der Schweizer Franken gilt gemeinhin als eine sehr stabile Währung. Außerdem liegt das Zinsniveau in der Schweiz unter dem Zinsniveau in Deutschland, sodass Kredite dort günstiger aufgenommen werden können, als in Deutschland. Der in Schweizer Franken aufgenommene Darlehensbetrag wird dann für den Kauf oder den Bau einer Immobilie im Inland verwendet. Die Tilgung des Darlehens erfolgt in Euro.
Allerdings ist eine solche Finanzierung nur dann empfehlenswert, wenn der Kreditnehmer sich mit einem sogenannten Währungscap gegen Wechselkursschwankungen abgesichert hat. Denn wenn der Euro gegenüber dem Schweizer Franken an Wert verliert, wird die Bedienung des Darlehens für den Kreditnehmer schwieriger. Ein Währungscap “friert” den Wechselkurs ein, sodass dieses Risiko ausgeschlossen wird.
Da ein Währungscap Kosten verursacht, sollte genau geprüft werden, ob der Zinsvorteil eines Darlehens in Schweizer Franken dadurch nicht überkompensiert wird. Sollte dies nicht der Fall sein, kann ein Fremdwährungsdarlehen eine günstige Alternative zum herkömmlichen Hypothekendarlehen sein.
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