Altersvorsorge mit Aktien

Datum: 27.12.08 • Kategorie: Altersvorsorge

Bei der Altersvorsorge mit Aktien oder Aktienfonds, sowie den speziell zur Altersvorsorge kreierten AS-Fonds (das sind gemischte Fonds mit einem höheren Aktienanteil), ist eine garantierte Mindestleistung im Alter nicht möglich.

Mit Aktien, oder global anlegenden Aktienfonds, auf lange Sicht Verluste zu machen, erscheint aber dennoch unrealistisch. Eine 100%ige Sicherheit gibt es dennoch nicht.

Doch schon bei einem Anlagezeitraum von zehn Jahren sinkt das Verlustrisiko beträchtlich ab. Wer länger als zehn Jahre anlegte, bekam in der Vergangenheit nicht nur sein eingezahltes Geld zurück. Er durfte beim Investment in Aktien oder Aktienfonds sogar meist mit einer Rendite rechnen, die beispielsweise mit Festverzinslichen Wertpapieren nicht zu erzielen war.

Um langfristig ein Vermögen aufzubauen, eignen sich Investmentfonds, die überwiegend in Aktien anlegen besser, als Versicherungen oder festverzinsliche Geldanlagen. Die Besitzer einer Lebensversicherung kamen früher auf eine steuerfreie Rendite von jährlich etwa 6%. Nach Änderungen in der Steuergesetzgebung und Absenkung der von den Versicherern garantierten Mindestverzinsung, dürfte die künftig zu erwartende Rendite aus Lebensversicherung allerdings niedriger ausfallen.

Dagegen wurden am Aktienmarkt in der Vergangenheit durchschnittliche jährliche Renditen zwischen 10 und 12% erzielt. Dabei fiel das Ergebnis bei Fondssparplänen selbst in ungünstigen Zeiten mit Aktienfonds kaum unter 7% pro Jahr. Diese Fakten werden hierzulande bei der Diskussion um die richtige Form der Altersvorsorge kaum berücksichtigt.

Um langfristig an der Ertragskraft von Aktien in einem größtmöglichen Umfang zu profitieren, empfiehlt sich für den privaten Anleger die regelmäßige Investition in einen Indexfonds. Dabei handelt es sich um einen Investmentfonds, der schlicht und einfach einen zugrundeliegenden Aktienindex (beispielsweise den Deutschen Aktienindex DAX) abbildet.

Aufgrund der mit einem Indexfonds verbundenen geringen Gebührenbelastung ist der Anleger mit diesem Investmentprodukt gegenüber aktiv gemanagten Fonds eindeutig im Vorteil.